Wollen Ansprechpartner fuer Familien sein

Data pubblicazione: 29 Apr, 2012
Categoria: Rassegna stampa

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“Wollen Ansprechpartner fur Familien sein”

PENELOPE: Viele Forderungen aus Vollversammlung sollen weitergebracht werden – In Sudtirol 120 Vermisste – In Region 18 Tote ohne Namen

BOZEN (uli). Suchaktionen I werden in der Regel nach drei bis vier Tagen abgebrochen. ,,Technisch gesehen ist das verstandlich. Fur uns AngehÃrige ist die Suchaktion aber erst zu Ende, wenn die vermisste Person gefunden ist“, sagt Livio Liponi. Seit fast vier Jahren hoffen er und seine Frau Mirella darauf, dass ihr Sohn Andrea gefunden wird. Der Name Andrea Liponi ist eng verknüpft mit dem Verein Penelope, der am Samstag seine Vollversammlung abhielt.

Der Fall Liponi ist auch nach vier Jahren noch nicht zum Stillstand gekommen – auch wenn nach Andrea Lipponi offiziell nicht mehr gesucht wird. Erst in den letzten Tagen und Wochen sind wieder Hinweise eingegangen, wonach er erst vergangene Woche in Trient, und einige Wochen zuvor in Como gesehen worden sein soll. “Aber die Hinweise waren wenig konkret und haben leider zu nichts gefahrt” sagt Livia Liponi.

Die Vollversammlung von Penelope war prominent besetzt – sogar der scheidende Regierungskommissar Fulvio Test war persönlich erschienen, zudem hohe Polizei- und Carabinierifunktionäre. Interessiert verfolgten die Teilnehmer das Referat Von Cristina Cattaneo, Leiterin des Institutes Labanof, einem forensischen Labor, das mit der Uni Mailand verknüpft ist. Sie kämpft dafar, dass im Internet eine öffentlich zugangliche Datenbank geschaffen wird, in der es auch maglich ist, Daten Von Verschwundenen mit Daten Von aufgefundenen. namenlosen Toten abzugleichen. “In Georgien wird das mit Erfolg so gemacht”, sagt Livio Liponi. In Italien sei das gesetzlich aber noch nicht möglich – vor allem Fotos dürfen nicht öffentlich zugänglich gemacht werden. In einer nur den Polizeibehörden zugänglichen Datenbank sind diese Informationen aber bereits gesammelt.

So scheinen dort 120 Menschen auf, von denen in Südtirol jede Spur fehlt. In der Region Trentino-Südtirol haben 18 Tote nach wie vor keinen Namen.

“Erst in diesen Tagen wurde ein Meilenstein erreicht: Regierungskommissariat und Landesregierung haben ein Protokoll unterzeichnet, das genau festlegt, wie eine Vermisstensuche ablaufen sollte. Penelope hatte dazu angeregt, wir waren aber letztlich nicht mehr involviert”, sagt Livio Liponi.

Bei der Versammlung wurde gefordert, dass Penelope doch noch in dieses Protokoll aufgenommen werde: Als ein möglicher und anerkannter Ansprechpartner für die Familien. “Genauso wäre es uns auch ein Anliegen, dass bei besonderen Suchaktionen ein Expertenteam zu Rate gezogen wird. bestehend aus einem Psychiater oder Psychologen, einem Anwalt, einem Arzt und einem Kriminologen. Jeder Vermisste ist nämlich anders. Für die Suchtrupps wäre es oft eine Hilfe, wenn Experten ihre Meinung sagen und auch eine mögliche Richtung für neue Suchen vorgeben”, sagt Liponi. Diese Anliegen, genauso wie den Vorschlag der Einrichtung eines Solidaritätsfonds für Angehörige von Vermissten wird Penelope demnächst Landesregierung und Regierungskommissariat vorlegen.

Mirella Spadotto Liponi, Vorsitzende Von Penelope Trentino-Südtirol wünscht sich aber auch, dass sich auch die Gemeinden stärker in die Vermisstensuche einbringen. “Wir haben nach langem Kampf in Nals erreicht, dass an drei Orten ein Foto Von Andrea ausgehängt Wild, um daran zu erinnern, dass hier jemand verschwunden ist. Vielleicht hält der eine oder andere die Augen auch weiterhin offen”, meint sie.

Der Wunsch Von Penelope ware es, dass die Gemeinden den Angehörigen von Vermissten die Möglichkeit geben, Fotos ihrer Angehörigen auf öffentlichen Anschlagtafeln kostenlos und ohne bürokratischen Aufwand auszuhängen. “Mit dieser Bitte werden wir an den Gemeindeverband herantreten” kündigte Mirella Spadotto an.

Dolomiten 29 Aprile 2012

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